Archiv Reiseberichte in Partnerstädte

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02.07.2014/EHH

750  Jahre Ostseebad Nienhagen

Schon seit dem vergangen Jahr waren wir aus Nienhagen eingeladen, vom 30.05. bis 01.06.2014 bei den Festtagen um das 750-jährige Bestehen vom Ostseebad Nienhagen mitzufeiern. Ein großes Fest.


Am Freitag fuhren wir mit dem Bus gegen Mittag vom Platz vor der Feuerwehr los. Junge und nicht mehr ganz so Junge – insgesamt 26 Festtagsgäste stiegen in den Bus, der diese dann über Hamburg ins Ostseebad Nienhagen bringen sollte. Zunächst hatte man sich viel zu erzählen. Während der Pause, kurz hinter Hamburg, wurden die Kuchen, die von drei fleißigen Bäckerinnen gebacken worden waren, ausgepackt. Zusammen mit dem angebotenen Kaffee – ein echter Gaumenschmaus. Auf der Weiterfahrt verteilte Hans-Dieter Faßbender Liedertexte, und so sangen wir gemeinsam auf der Weiterfahrt viel Bekanntes und die Fahrzeit verging wie im Fluge. Schon lange vor 18:00 Uhr hatten wir das Landhaus Brückner erreicht, bei dem das vorbestellte Essen, reichlich und schmackhaft, auf uns wartete. Nach dem Bürgermeister Uwe Kahl, gerade am Sonntag davor bei den Kommunalwahlen wiedergewählt, uns begrüßt hatte, nahmen uns unsere Gastgeber in ihre Obhut.


Mit unseren Gastgebern gingen wir, meine Frau und ich, gegen 21.15 Uhr an die Steilküste und hatten das Glück, einen wunderbaren Sonnenuntergang zu erleben. Die Ostsee glänzte in goldener Farbe.


Samstag: Höhepunkt der Festumzug!
Treffpunkt war der Parkplatz vor dem Bauhof, wo sich die Gruppen formierten. Unsere Showband die „Blue Diamands“ , zwischenzeitlich qualifiziert für die Weltmeisterschaft, das Salz in der Suppe dieses Umzugs, wie der Bürgermeister Uwe Kahl so treffend sagte, waren, wie der Bürgermeister Jörg Makel mit Begleitung, auch schon am frühen Morgen aus Nienhagen angereist und formierten sich mit den übrigen Gruppen zum Festumzug. Vorne weg – die „Blue Diamands“, dann der Bürgermeister der Festgemeinde zusammen mit den geladenen Bürgermeistern und Ehrengästen. Im Zug wurden die verschiedenen Tafeln, auf denen die wichtigen Stationen in der Geschichte vom Ostseebad Nienhagen beschrieben waren, getragen. Auf einer dieser Tafeln konnte man lesen: “um 1200 – Siedler kommen aus Westfalen, Holstein und Niedersachsen“. Eigentlich schon der Beginn der Partnerschaft zwischen Nienhagen und dem Ostseebad Nienhagen.   In unserer Gruppe war auch der eine oder andere Gastgeber zu finden. Den Abschluss des Umzugs bildete die Festansprache des Bürgermeisters mit der Ehrung verdienter Bürger. Das umfang- und abwechslungsreiche Programm endete am Abend um 22.30 Uhr mit einer Lasershow.


Sonntag: Abschied
Der gut besuchte Festgottesdienst, an dem wir aus Nienhagen von der Pfarrerin begrüßt wurden, wurde vom Hohenfelder Chor begleitet. Dem Gottesdienst schloss sich dann das Warten auf die Gulaschkanonen an. Die Suppe war dann – wie gewohnt – ein Genuss.
Zum Abschied kamen der Bürgermeister und die Gastgeber zum Bus. Eine letzte herzliche Umarmung  und ein Winken, bis der Bus um die Ecke bog. Kurz nach Hamburg dann die Pause. Es wurden die übrig gebliebenen Reste des Kuchens vom Freitag verteilt – und wir waren dann am Abend wieder in unserem Nienhagen angelangt.
Zum Schluss – aber ganz wichtig: Ein Danke an alle die zum Gelingen dieser Fahrt mit beigetragen haben! An die beiden Damen der Gemeindeverwaltung, den Bürgermeistern beider Orte, der Kurverwaltung mit Herrn Ortmann, der im Ostseebad Nienhagen viel organisiert hat, unseren Gastgebern und all denen, die ich hier zu erwähnen vergessen habe. Und Dank an Dirk Heinemann, der mir viel Arbeit und Mühe abgenommen hat. Last but not least – den Bäckerinnen, deren Kuchen so vorzüglich schmeckten!


Ich fand, es war eine rundum gelungene Reise in unsere Partnergemeinde Ostseebad Nienhagen.


Hans Engelbert Windelen
Partnerschaftsbeauftragter für das Ostseebad Nienhagen

Jubiläum OstseebadJubiläum OstseebadJubiläum OstseebadJubiläum OstseebadJubiläum Ostseebad

Jubiläum Ostseebad

Bild 1: Bürgermeister und Ehrengäste, Bild 2: wir aus Nienhagen, Bild 3: die Schützen, Bild 4: die "Blue Diamonds", Bild 5: unser Wappen und die Träger, Bild 6: großer "Bahnhof" beim Abschied.

 

http://www.portal-nienhagen.de/pdfs/nienhaeger_zeitung_2013-08.pdf

 


 

Nienhagen besuchte Nienhagen – alte Tradition fortgesetzt


Alte Tradition fortgesetzt – denn die heutige Mitgliedsgemeinde Nienhagen in der Verbandsgemeinde Harzvorland hatte  als eine unserer Partnergemeinde auch in diesem Jahr  zu einem Wintertag eingeladen und – wie es der Zufall so will, wurde gerade bei einer Familie auch noch ein Schwein geschlachtet, als wir mit dem Bus zu unseren Freunden fuhren.  Über vierzig Teilnehmer aus unserem Dorf nahmen an dem Besuch Teil,  einige von ihnen feierten als  Mitfahrer sogar schon ein Jubiläum.

Ein tolles Tagesprogramm mit Besuch der Stadt Magdeburg und einer ausgezeichneten Stadtführung setzte dem Besuch Akzente. Schön , dass unsere Freunde dort diesen Tag möglich machen, auch wenn nach dem plötzlichen Tod des ehemaligen Bürgermeisters Reinhold Haldensleben die Verantwortung neu verteilt werden musste.  Für alle Mitfahrer bleibt  auch der diesjährige Besuch unvergessen.  



Zum Bild 1.:
Udo Schuster als Mitinitiator des Besuches gemeinsam  mit Bürgermeisterin Pessel der Verbandsgemeinde Vorharz
sowie Bürgermeister Jörg Makel und stellv. Bürgermeisterin Rosi Mikolajczak

Zum Bild 2.:
Besuch in Magdeburg – die Besuchergruppe unseres Dorfes vor dem Hundertwasser-Haus



Jörg Makel
Bürgermeister der Gemeinde Nienhagen

 


 

 


 

 

Bericht vom 06. Juni 2012 - Autor: Partnerschaftsbeauftragter Hans E. Windelen

Ostseebad Nienhagen – Wir unter Freunden
(kleine Fotoauswahl unterhalb des Artikels)

Der Wetterbericht sagte für unser Partnerschaftstreffen  vom 1.- 3. Juni 2012 wenig Gutes voraus. Kälte und 70% Regenwahrscheinlichkeit.

Pünktlich um 13 Uhr starteten 35 Bürger mit dem Bus am Freitag frohen Mutes und mit guter Laune Richtung Ostseebad Nienhagen. Einige waren zusätzlich mit eigenen Fahrzeugen angereist. Und so trafen wir dann, wie geplant, um Punkt 18:00 Uhr an der Kurverwaltung im Ostseebad ein. Die Gastgeber warteten bereits auf uns – und diese gestalteten den Abend individuell.  So hatte man Gelegenheit zu Gesprächen und die Möglichkeit sich näher  kennen zu lernen. Unsere Gastgeber spazierten mit uns nach dem Abendessen in Richtung Gespensterwald.  Die Kälte begleitete uns, der Sturm brauste  -- aber wir erlebten einen spektakulären Sonnenuntergang.

Am nächsten Morgen – es hatte nachts geregnet, gehagelt, aber jetzt schien die Sonne - brachte uns der Bus mit einigen Gastgebern nach Warnemünde. Im Hafen lagen zwei Kreuzfahrtschiffe, ein großer Eindruck; denn unser Schiff für unsere Hafenrundfahrt  bis Rostock war dagegen winzig klein.  Die Ostsee war aufgewühlt, und der Eine oder die Andere hatten Bedenken seekrank zu werden. Alles ging gut – und Rostock zeigte sich von seiner schönen Seite. Das Treiben auf den Straßen, die Stände und Aktionen, die Marienkirche ……. Die Zeit verging wie im Flug. Um 14:15 Uhr lief das Schiff wieder aus – zu unserer Rückfahrt. So blieb für uns eine kleine Pause, die gern zum Verschnaufen genutzt wurde.

Um 18:00 Uhr war Unterhaltung und gemeinsames Grillen im Freizeitheim angesagt. Es waren viele Bürgerinnen und Bürger gekommen. Die letzten Sitzgelegenheiten wurden vom Dachboden geholt, damit alle Platz fanden. Nachdem wir uns am Buffet gestärkt hatten, zeigten uns die Nienhäger Cliffdancer  ihr Können – das war einsame Klasse. Frau Dr. Hildegard Benning hatte eine autobiografische humoristische Episode geschrieben, trug sie uns vor – und erntete tosenden Beifall. Dann hatten wir die Möglichkeit, das an Speisen zugenommene wieder beim Musik und Tanz abzutrainieren. Spielerisch gestaltete Herr Faßbender die Reise einer Fußballmannschaft zur Europameisterschaft – zum Mitmachen und zum Spaß für Alle. – Insgesamt ein Abend zum Fröhlich- und Beisammensein.

Rückfahrt am Sonntag um 11:00 in Richtung Nienhagen/Celle. Viele waren gekommen, sich von uns zu verabschieden. Es wurden vorher Verabredungen zu gemeinsamen Treffen und Besuchen getroffen .Viel zu schnell gingen diese schönen Tage vorüber. Zwischen Hamburg und Soltau fing es an zu regnen. Der erste Regen auf unserer Fahrt begleitete uns bis Nienhagen.

Herzlich bedanke ich mich bei Dirk Heinemann, der mir tatkräftig  zur Seite gestanden hat, bei unserer Gemeindeverwaltung in Nienhagen für ihre Unterstützung, beim unserem Rat, der die Partnerschaft gefördert hat – und bei den vielen Gastgebern im Ostseebad Nienhagen, die uns herzlich aufgenommen haben. Nicht zu vergessen – das Dankeschön an den Bürgermeister und die Kurverwaltung im Ostseebad Nienhagen für ihren Einsatz für das schöne und abwechslungsreiche Wochenende.

Hans E. Windelen
Partnerschaftsbeauftragter – Ostseebad Nienhagen


Foto: Nienhagen im Ostseebad Nienhagen - Partnerschaftstreffen  vom 1.-3.Juni 2012
Vor der Schifffahrt nach Rostock


Foto: Nienhagen im Ostseebad Nienhagen - Partnerschaftstreffen  vom 1.-3.Juni 2012
Reise zur EM mit Hans Dieter Faßbender


Foto: Nienhagen im Ostseebad Nienhagen - Partnerschaftstreffen  vom 1.-3.Juni 2012
Abreise und Zurückbleibende






 

Bericht vom 10. März 2012 - Autor: Partnerschaftsbeauftragter Eberhard Valentin

Ein Schlachtefest ist immer wieder ein großes Erlebnis!

 

 

Hausschlachtungen waren bei uns Anfang der 90er Jahre Geschichte geworden. Anders im Harzkreis.
So entstand die Idee mit der Partnerschaft Nienhagen/Celle und Nienhagen /Harzkreis gemeinsam eine Hausschlachtung zu initiieren. Was einmal mit wenigen Teilnehmern anfing, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem großen Partnerschaftstreffen. Nun fährt man schon lange nicht mehr mit dem Privatfahrzeug und dem Feuerwehrbus, sondern chartert einen Reisebus.


In diesen Tagen fuhren 43  Nienhagen Fans zum Schlachtefest in den neuen Harzkreis nach Nienhagen. Auf der Hinfahrt informierte der Partnerschaftsbeauftragte Eberhard Valentin die Fahrtteilnehmer über den neuen Teilnahmemodus und den Tagesablauf. Dabei dankte er der stellv. Bürgermeisterin Rosi Mikolaiczak und den Sekretärinnen Gabi Wisch und Elke Hemme-Homann besonders herzlich für ihre umfangreiche Planungsarbeit.


Pünktlich um 08.30 Uhr traf der Bus in Nienhagen/Harzkreis ein. Die Begrüßung dauerte schon einige Zeit, denn nicht nur die vielen Freunde aus Nienhagen/Harzkreis hatten auf die Busankunft gewartet, sondern auch 10 Freunde aus dem Ostseebad Nienhagen standen hier zur Begrüßung freudig bereit. Schon beim gemeinsamen Frühstück wurde viel erzählt, mancher vergaß dabei fast das Essen. Mit über 5 Zentnern war das Schweinchen in diesem Jahre besonders groß. Nicht jeder möchte beim Schlachten zusehen und nicht jeder möchte bei der Arbeit helfen. Muss auch niemand, aber einige möchten das seit vielen Jahren und tun ihre Arbeit dann auch mit Leidenschaft. Die durch Schlachtehelfer freigewordenen Busplätze wurden von den Freunden aus Nienhagen/Ostseebad und Harzkreis besetzt.


In diesem Jahre war eine Fahrt nach Ballenstedt ins Filmmuseum und ein Besuch der Brauerei Lübbe in Quedlinburg auf dem Tagesprogramm. Stan und Laurel beim Hausbau war ein Lacher für alle Teilnehmer, das Puparschbier mit nur 1% Alkohol ist nicht für Biertrinker gedacht. Dafür aber einige andere Bierspezialitäten: Wohl bekomms !


Quedlinburgfans stellen erfreut fest, wie diese mittelalterliche Stadt immer schöner wird. Pünktlich zum Kaffeetrinken um 16.00 Uhr war der Bus wieder in Nienhagen/Harzkreis. Der selbstgebackene Kuchen war köstlich ! Wer danach einen kleinen Spaziergang z. B. ins Puppenmuseum vornahm musste feststellen, dass es den „Bahnbalken up un dahldreier“ in Nienhagen/Harzkreis nun leider auch nicht mehr gibt. Ab 18.00 Uhr wurde dann das köstliche Schlachteergebnis verkostet. In ihrer Laudatio dankte die Verbandsgemeindebürgermeisterin Ute Pesselt ganz besonders dem ehemaligen Bürgermeister Reinhold Haldensleben für seinen großen Einsatz für die Partnerschaft und seine Ideen, diese auch weiterhin mit Leben zu erfüllen. Dafür und die „Wahnsinnsgastfreundschaft“ bedankte sich auch Eberhard Valentin namens der Teilnehmer. Gegen 22.00 Uhr waren alle Teilnehmer wieder wohlbehalten zu Hause.


Dieser Bericht wirft sicherlich noch einige Fragen auf: Nienhagen/Harzkreis nach der Gebietsreform, Nienhagen als Ortsteil von Schwanebeck, die Lösung für das Problem „Hausschlachtung“, die Fortführung und Weiterentwicklung unserer über 20 jährigen Partnerschaft oder auch die Frage nach den freiwilligen Schlachtefesthelfern. Darüber werden wir an dieser Stelle weiter berichten, weil wir noch mehr Nienhagen-Freunde und Fans gewinnen möchten und Informationen uns wichtig erscheinen.

Eberhard Valentin




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