Michelwiese Biotop

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Michelwiese Biotop mit Aussichtsplattform - Mehr Infos und Fotos folgen ... 

(sobald sie uns im Redaktionsteam vorliegen)


23.05.2016 / EHH

Michelwiese ist jetzt auch Hummelland


Das Biotop an der Michelwiese in Nienhagen hat jetzt eine weitere Aufwertung erhalten - der Naturschutzbund (NABU) hat das Gebiet als Fördergebiet zum Schutz seltener Hummelarten anerkannt und ausgezeichnet.


Damit wird einmal mehr deutlich, welche Bedeutung diese Fläche mittlerweile für den Naturschutz erhalten hat. Bereits in den letzten Jahren haben sich mit zunehmend vom Bestand bedrohte Pflanzen hier angesiedelt. Mit der Nachsaat von Futterpflanzen für Insekten haben wir der Natur dann etwas unter die Arme gegriffen und als Erfolg auch die Rückkehr seltener Insekten registrieren können.


Eine weitere Aufwertung wird das Gelände durch einen weiteren Teich im Herbst bekommen zu dessen Herstellung wird kürzlich der Planungsauftrag erteilen konnten.


Die Entwicklung verdanken wir aber ganz sicher auch unserem ehrenamtlich wirkenden "Ranger"  Gerd Papenburg, der im Übrigen auch vom NABU ausgebildeter Hummelfachmann ist. Mit ihm wird sich die "Michelwiese" auch weiterhin zu einem wertvollen und einzigartigem Biotop entwickeln. Mit der Anerkennung als Fördergebiet soll das Biotop nun aber auch wissenschaftliche Erkenntnisse über die Ausbreitung seltener Insektenarten liefern.

Jörg Makel
Bürgermeister

 

Hummel

 


Nienhagen - ein ganz  besonderes Buch
"Ranger"  Gerd Papenburg stellt  das Jahrbuch 2013  "Michelwiesenbiotop" vor



Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Viele von Ihnen werden ihn ja kennen - Gerd Papenburg, der nunmehr schon über zwei Jahre als ehrenamtlicher  Ranger den Naturschutz in unserer Gemeinde begleitet  und sich ganz besonders dem Michelwiesen-Biotop widmet. Jede Woche verbringt er u.a. dort viele Stunden seiner Freizeit, pflegt den Bereich - beobachtet die Entwicklung, lässt die Natur sich entfalten und greift ein, wo es nötig ist.

Viele Stunden pirscht er aber auch mit seiner Frau Gaby durchs hohe Gras  - dann "schießen" die beiden Fotos von Insekten  und  auch von größeren Tieren oder dokumentieren, was sich dort gerade insgesamt so tut.

Beide haben jetzt das Fotobuch  "Michelwiese 2013" erstellt  - und ich verspreche Ihnen nicht zu viel, wenn ich Ihnen sage, dass dieses Buch einmalige Dokumente der  Jahresentwicklung dieses besonderen Bereiches unseres Dorfes enthält. Hinzu kommt, dass das Ehepaar Papenburg  die Fotos auch noch textlich ergänzt haben und mit dem einen oder anderen  Spruch die Bedeutung des Naturschutzes hervorheben.  So werden sie Zeuge von der Biotopentwicklung, dem Schlupf einer Libelle, der Ricke, die ihre beiden Kitze auf unserer Weide aufgezogen hat  und sehen, welche seltenen Pflanzen sich mittlerweile hier angesiedelt haben.

Ich kann beiden nur herzlich danken - sie haben unendlich Zeit in diese Arbeit gesteckt  und bekommen  für all ihre Mühen nicht einen Cent Geld. Und ich bin mir sicher, selbst wenn wir sie entschädigen würden, dann würden beide dieses Geld sofort wieder in den Umwelt- und Naturschutz stecken.

Das Fotobuch mit Dokumentation können aber auch SIE  für Ihren heimischen Bücherschrank erwerben.  Das Ehepaar Papenburg hat uns die Rechte zur Vervielfältigung der Buchauflage gegeben.   Der Einzelpreis des Buches beträgt  30,-€  - Bestellungen können direkt bei uns im Büro der Gemeinde Nienhagen aufgegeben werden. Die Lieferzeit des Buches beträgt ca. zwei Wochen.  Der Verkaufserlös von 3,--€ je Buch fließt direkt in die Naturschutzarbeit des Michelwiesen-Biotop.


Jörg Makel
Bürgermeister

 


 

Biotop Michelweg  -  Ranger Gerd Papenburg schafft neuen “Wohnraum”


Neuen Wohnraum hat unser Ranger Gerd Papenburg, der sich seit nun über zwei Jahren  für die naturschutzrechtlichen Belange unseres Dorfes ehrenamtlich einsetzt,  für die Bewohner des Biotopes an der Michelwiese geschaffen.  Zahlreiche Nistkästen hat er in den vergangenen Tagen gebaut  und im Areal verteilt.  Mit Unterstützung des Naturschutzbundes  gelang auch das Aufhängen einer ganz besonderen Nisthilfe – nämlich  für einen “Wendehals”  -  der Name hat nicht etwa Bezug zur Politik – sondern ist, Vogelkundler wissen dies, ein mittlerweile sehr selten gewordenen Brutvogel, eher grau und unscheinbar - aber offenbar bei uns im Biotop vorhanden.

Bitte machen Sie sich im Biotop nicht etwa auf die Suche nach diesen schönen Kästen – nutzen Sie zur Beobachtung weiterhin unseren Aussichtspunkt am Michelweg. Mit guten Ferngläsern können sie den einen oder anderen Kasten  beobachten und selbst sehen, welcher besondere Vogel sich hier und da ein Haus gesucht  und kostenfrei eine Mietwohnung gefunden hat.

Jörg Makel
Bürgermeister der Gemeinde Nienhagen

 

Hier inspiziert eine Blaumeise die erst seit wenigen Tagen aufgehängte “Wohnung”

 


Nienhagen baut erste öffentliche Aussichtsplattform zur Naturbeobachtung - Einweihung am Freitag, 23. August 2013 um 16:00 Uhr

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am Freitag, den 23 August wurde die erste Aussichtsplattform für die Naturbeobachtung eingeweiht. Es ist gleichzeitig der einzige Aussichtspunkt in unserer Samtgemeinde, der den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung steht. Die ca. 3 Meter hohe und überdachte Kanzel ist am Rande der Michelwiese aufgestellt also einem Areal, in das nunmehr noch weitere Mittel der europäischen Union fließen werden um z.B. eine die Aue verbindende Flutmulde zu erstellen.

Die Plattform selbst war mit Kosten von rund 20.000 €  veranschlagt, wir konnten sie mit Hilfe einiger Firmen aus dem Ort und fleißigen Händen zahlreicher Bürgerinnen und Bürger für rd. 5000 € erstellen.

Während der Einweihung hatte ich die Plattform gemeinsam mit Herrn Stahlhut von der Exxon Mobil freigeben. In der Kanzel selbst sind Info-Tafeln die das Biotop erklären und auf die Erdölgeschichte des Areals hinweisen.


Nutzen Sie vor allem auch mit Ihren Kindern die einmalige Chance, unsere Landschaft mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Die Plattform ist das Jahr über geöffnet, denn alle Jahreszeiten haben ihren Reiz.

ABER - unsere ökologische Fläche ist kein Zoo, wer Tiere wirklich beobachten will, braucht oftmals Ausdauer - aber das lohnt sich, denn Rehe, Kaninchen, Hasen, Fuchs und Dachs, der Storch, der Silberreiher, die Nilgans, Brachvogel, Nutria, der Falke, der Habicht, der Bussard, das Blässhuhn, Amsel, Nachtigall, der Zeisig und der Fasan, alles ist hier zu Hause oder gibt sich saisonbedingt ein Stelldichein. Sie dürfen beobachten, hören, fotografieren und auch die mitgebrachte Stulle in der Natur genießen. Schonen Sie aber bitte die Einrichtung und beachten Sie die für das Biotop geltenden Betretungsregeln. Vielleicht treffen wir uns dann am Freitag oder am Sonntag.

Die Plattform finden Sie in der Verlängerung des Schafstallweges, fahren Sie in Richtung Gemarkung, die Plattform befindet sich ca. 200m hinter der Auebrücke.

Ihr
Jörg Makel
Bürgermeister