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An alle Bürgerinnen und Bürger.

Der Bürgermeister informiert über neue Entwicklungen in und rund um Nienhagen

zum Thema Flucht & Asyl:

 

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10.11.2015 / EHH

Deutsch als notwendige Sprache -
Gemeinde Nienhagen unterstützt ehrenamtlich arbeitende  Lehrerinnen und Lehrer  in der Organisation des Deutschunterrichtes für Asylbewerber


Mittlerweile über 60 Menschen wohnen derzeit in Nienhagen, die auf ihrer Flucht nunmehr hier eine Wohnung gefunden haben. Jetzt aber gilt es, sich hier zu orientieren, Kontakte zu knüpfen, Schulen besuchen -  vielleicht demnächst Arbeit finden - und zu all dem ist eines wichtig - sich auch auf Deutsch unterhalten und lesen  zu können.

Schon seit vielen Wochen sind es mittlerweile sieben Lehrerinnen und Lehrer, die bei uns Deutschunterricht für Asylsuchende anbieten und zwar mehrmals in der Woche und in Kursen organisiert.  Geeignete Unterrichtsräume stellt dabei die ev. Kirche im Laurentiushaus zur Verfügung.

Was fehlt sind allein die Unterrichtsmaterialien -also die verschiedenen Lehrbücher. Organisatorin des Unterrichtes, Frau Regina Haut, hat deshalb u.a. mich als Bürgermeister kürzlich  angesprochen und klar - zumindest ein wenig konnten wir helfen. So durfte ich kürzlich rund 30 Lehr- und Arbeitsbücher an die  "Ehrenamtlichen" übergeben und ihnen für ihre weitere Arbeit viel Erfolg wünschen - und den  "Schülerinnen und Schülern" wünsche ich natürlich, dass ihnen der Unterricht helfen wird, sich bald noch viel besser hier bei uns zurecht zu finden.


Ihr

Jörg Makel
Bürgermeister

 

 

Regina Haut und Edda Pixberg erhalten von der Gemeinde Nienhagen Lehr- und Arbeitsbücher für den Deutschunterricht mit Asylbewerbern

 

 


01.11.2015 / EHH - SG

 


Flucht und Asyl - Ratssaal in Nienhagen bis auf den letzten Platz gefüllt

Fasst 100 Bürgerinnen und Bürger waren auf Einladung der Gemeinde Nienhagen in den Sitzungssaal des Rathauses gekommen, Stühle mussten nachgestellt werden.  Mit einer so großen Resonanz haben wir am "Vorlesungsabend"  unserer " Erwachsenen-Universität" wirklich nicht gerechnet - wenngleich das Thema natürlich derzeit mit einer gewissen Brisanz behaftet ist.  Gekommen waren Menschen, die wohl aus erster Hand erfahren wollten, wie diejenigen, die Schutz vor Krieg und Gewalt suchen, nach Deutschland gekommen sind, wie und wo sie gelebt haben, wie die staatliche Hilfe organisiert ist und was vor allem das Ehrenamt leisten kann.

Asbeht und Mohammed erzählten von ihrem Weg nach Deutschland und warum sie ihre Heimat verlassen mussten. Asbeth, erfolgreich zu Hause als Goldschmied und Mohammed - Student, der englisch und französisch und jetzt auch schon ein wenig deutsch spricht. Eine Flucht mit Angst begleitet, mit dem Plastikboot über das Meer oder aber im Auto sitzend ohne genau zu wissen, wo diese Fahrt endet.

Und dann die andere Seite, die Sicht eines Mitarbeiters, der im Auftrage der europäischen Union vor der somalischen Küste war, der viele Städte noch vor dem Kriegsausbruch kennen lernen durfte und sich damals schon fragte, warum oder wie dort noch Menschen leben können, wo Kinder und Jugendliche am Abend zu Bett gehen und wissen, dass überall und in jeder Straße Panzer und Kanonen stehen und jederzeit Raketen in die Häuser fliegen können.

Im letzten Teil des Abends dann die Vorstellung der Flüchtlingsarbeit in Deutschland - die Schwierigkeit, die  alle Hilfsorganisationen wie DRK, DLRG, Malteser, die Johanniter, das THW, die Feuerwehr u.a. ausgesetzt sind mit dem Auftrag, innerhalb kurzer Zeit für bis zu 600 Menschen und mehr eine Zeltstadt oder eine behelfsmäßige Unterkunft zu errichten und diese zu betreiben.

Ich selbst habe noch vieles mitgenommen aus den gut zwei Stunden - unter anderem aber auch, dass ganz viele Menschen auch bei uns weiterhin bereit sind, zu helfen. Ihnen allen empfehle ich, sich an all die Institutionen zu wenden, die sich derzeit bei uns nicht etwa eines PROBLEMS - sondern einer - eben dieser AUFGABE stellen, also vor allem die Verwaltung, das KESS, die Flüchtlingsinitiative Nienhagen, der Bürgerladen, die Ausgabestelle der Tafel, der Arbeitsgruppe der Lehrer für die Organisation des ehrenamtlichen Deutschunterrichtes und natürlich auch der Kirche.

Ihr
Jörg Makel
Bürgermeister der Gemeinde Nienhagen

 


24.09.2015/EHH

Spendenbox für Menschen in Not jetzt im EDEKA Markt Müller

Menschen in Not - viele Kinder, egal, woher sie kommen, aber auch Erwachsene brauchen unsere und Ihre Unterstützung.  Ganz nebenbei und völlig unkompliziert können SIE jetzt auch bei uns helfen. Im EDEKA Markt Müller steht ab sofort eine Spendenbox besonderer Art, sie ist grün und groß und in sie passen Dinge, die Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, brauchen wie z.B. Zahnpasta, Zahnbürsten, Waschmittel, Seife usw.

Wenn Sie also wieder mal im EDEKA Markt einkaufen, zahlen Sie doch einfach an der Kasse einen von Ihnen gewählten Artikel und geben ihn anschließend in die grüne Box, die ständig geleert wird. Die Spenden kommen dann direkt den Menschen zu, die sie brauchen. Dafür stehen die Initiatoren der Box, die Aktionsgemeinschaft Flüchtlinge in Nienhagen (FINI), die Tafel -Ausgabestelle Nienhagen - und natürlich ich als Ihr Bürgermeister.


Jörg Makel
Bürgermeister

 

 

Spendenbox

 

 


 

17.09.2015 / SG

 

Auf der Flucht jetzt in Nienhagen angekommen – so helfen wir und so können SIE helfen

Menschen aus vielen Ländern fliehen derzeit vor Krieg, Gewalt vor wirtschaftlichen Verhältnissen, die ihnen keine Zukunft sichern. Junge Menschen machen sich auf den Weg aus ihrer Heimat, weil ihnen dort verwehrt wird, was sie suchen – Bildung, Ausbildung, Studium und die Chance, einen Beruf zu erlernen und später ihre Familien ernähren zu können.

Die Hilfsbereitschaft der Menschen ist ungebrochen und dies beweisen wir auch hier in Nienhagen, hier direkt vor Ort. So konnten wir der Samtgemeinde Wathlingen, die für die Unterbringung der Asylsuchenden verantwortlich ist, bereits mehrere Wohnungen und Häuser vermitteln, in denen jetzt Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern wohnen können. All das und noch viel mehr ist das – wenn man so will – staatliche Engagement. Das reicht aber längst nicht – wir brauchen das Ehrenamt und dazu die Hilfsbereitschaft jeder einzelnen Bürgerin/des einzelnen Bürgers.

Wenn SIE also als Bürgerin/ Bürger unseres Ortes helfen wollen, wenn Sie mithelfen können oder spenden möchten, haben wir hier jetzt schon zahlreiche Ansprechpartner, die ich Ihnen hiermit kurz aufzeige:

  • Familienzentrum KESS – Nienhagen – 05144 – 970627
  • Die Tafel – Ausgabestelle Nienhagen – Ansprechpartnerin Rosi Mikolaiczak – 0172 – 41 91 856
  • Die FINIS – Ehrenamtlich Aktive für Flüchtlingen in Nienhagen – Ansprechpartnerin Elvi Draws – 05144 – 46 48
  • Deutschunterricht für Flüchtlinge  – Ansprechpartnerin Regina Haut – reginahaut@t-online.de
  • Ev. Kirche Nienhagen  – Ansprechpartnerin/Ansprechpartner Pastorin Rena Seffers/Pastor Uwe Schmidt–Seffers
  • Arbeitskreis Soziales  – Ansprechpartnerin Frau Heger–Gärtner
  • Bürgerladen Nienhagen  – Ansprechpartnerin – Frau Ludwigs – 05144 – 49 34 66

und – natürlich – können Sie auch mich jederzeit anrufen, sich bei mir informieren und mir ihre Idee oder ihr "Angebot" vorstellen (Tel. 0173-6232551  oder makel-nienhagen@jdmn.de).

Ich freue mich sehr, dass wir mit all diesen Menschen schon ein tolles Fundament der Ehrenamtlichkeit  aufstellen konnten und dieses jetzt weiter entwickeln.

Ihr

Jörg Makel
Bürgermeister der Gemeinde Nienhagen

Mobil: 0173 6232551

Internet: www.gemeinde-nienhagen.de

 

 

 


 

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