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Solidarisch mit unseren Partnerschaftsstädten

Hier bilden wir Meinungen, Kommentare, Korrespondenzen dazu ab.

Jörg Makel
Bürgermeister


 

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Ostseebad Nienhagen -   Nienhagen/Halberstadt -   Stadtgemeinde Zistersdorf - Seneley Green

 


 

Ostseebad Nienhagen

 

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Nienhagen/Halberstadt

 

01.07.2014/EHH

Keine Begleitmusik zu Hass und Gewalt - Bürger sagen NEIN zu Nazi-Konzerten !!!

Die Gemeinde Nienhagen/Celle verbindet zur Gemeinde Nienhagen/Schwanebeck (früher Halberstadt) eine langjährige Partnerschaft.

Viele Freundschaften sind aus ihr hervorgegangen. Viele Bürgerinnen und Bürger dort  sehen ihren Ort aber zunehmend beeinflusst von Menschen, die dem extrem rechten Hooligan-Milieu und der militanten Neonaziszene  zugeordnet werden und über Musik Hass und Gewalt predigen. Schon seit 2007 ist diese Entwicklung erkennbar.

Jetzt haben Bürgerinnen und Bürger unserer Partnerschaft beschlossen, diesem Treiben nicht länger zuzusehen, wollen eintreten für die Wahrung  der universellen Menscherechte und der freiheitlichen Grundwerte. Sie wollen nicht mehr Schauplatz sein für Konzerte, die der Finanzierung der neonazistischen Netzwerke dienen.

Ich habe den Freunden im dortigen Nienhagen, den Aktionsgruppen "Rechtsrockfreies Nienhagen"   unsere uneingeschränkte Unterstützung zugesagt und gestützt auch von den Kirchen unseres Ortes ein Positionspapier zugestellt, welches dort auch verlesen wurde. Mit einer Spende unterstützen wir zudem die dortigen Aktionskreise.

Aktuell hat das Bündnis im Internet einen offenen Brief erstellt,  dem sich nunmehr möglichst viele Menschen mit einem Eintrag anschließen sollen. Ich bitte Sie alle herzlich darum, mit ihrem Namen zu bekunden, dass  auch Sie öffentlich Ihre Unterstützung bekunden und Hass und Gewalt und Mißachtung der individuellen Menschenrechte verurteilen. Ich bin sicher, dass sich unsere Freunde in der Partnergemeinde durch diesen symbolischen Beistand sehr gestärkt fühlen.

Die Unterschriftenliste kann über www.nienhagen-rechtsrockfrei.org* aufgerufen werden - sie können sich dort elektronisch eintragen.  *(Diese Seite öffnet sich im neuen Fenster.)
Weiterhin liegt eine Unterschriftenliste im Büro der Gemeinde Nienhagen aus, die Unterzeichner tragen wir dann in die Liste nachträglich ein.

Ich setze gern auf Ihre und Eure Unterstützung - denn Patenschaften leben nicht nur von Besuchen sondern von Hilfe und Unterstützung - da wo es nötig ist.

Jörg Makel
Bürgermeister

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23.06.14/EHH

Unserer Partnergemeinde in Sorge -
Solidarität mit unseren Freunden


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Das kleine Dorf Nienhagen / Schwanebeck-Harzvorland - früher Nienhagen Halberstadt - hat in diesen Tagen wenig Freude – wieder einmal kündigen dort Neonazis u.a. mit einem bundesweiten Skin-Head-Konzerte eine Veranstaltung an. Viele Bürger unserer Patengemeinde  haben sich dem Bündnis  “Nienhagen Rechtsrockfrei”  angeschlossen und werden mit einer gewaltfreien Demonstration gemeinsam mit anderen Gruppen Zeichen setzen - Zeichen, dass wir in unserer Gesellschaft nicht Menschen akzeptieren werden, die rechtes Gedankengut in unsere Dörfer tragen.

Als Zeichen unserer Solidarität habe ich unseren Freunden im dortigen Nienhagen die nachfolgende Nachricht gesandt  und freue mich, dass sich einer solchen Botschaft auch bereits unsere ev. Kirchengemeinde angeschlossen hat. Wer immer von Ihnen und Euch ebenfalls Protest erheben und unsere Freunde in der Patengemeinde unterstützen möchte, kann Worte und Texte gern an mich senden - ich werde Sie dann direkt weiterleiten und auch hier an dieser Stelle veröffentlichen.

Vielen Dank
Euer
Jörg Makel
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Unsere Solidarität mit Eurem Nienhagen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Patengemeinde Nienhagen -

Im Namen des Rates der Gemeinde Nienhagen im Landkreis Celle und im Namen der Mitbürgerinnen und Mitbürger des Dorfes sprechen wir Euch unsere größte Anerkennung für all Euer Engagement gegen Rechtsradikalismus und gegen die Szene der Neonazis aus. Wir wollen mit Euch gemeinsam unermüdlich und gewaltlos den Menschen die Augen öffnen für die Gefahr, dass auch soviel Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges es Menschen gibt, die ausgrenzen und  missachten und zu Gewalt gegenüber Menschen bereit sind, die anders denken, aus einer anderen Kultur kommen, einer anderen Religion nahe stehen.

Stehen wir gemeinsam dafür ein, diesen Menschen, die unsere Demokratie für rechtsradikale Thesen missbrauchen, deutlich zu machen,dass wir zu niemanden stehen und unterstützen, der die Rechte der Menschen auf Freiheit, Würde und körperliche Unversehrtheit verletzt und dies in Wort, Schrift oder Musik nach außen propagieren will.

Gemeinde Nienhagen
Jörg Makel
Bürgermeister



Solidaritätserklärung der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Laurentius Nienhagen

Liebe Bürgerinnen und Bürger aus der Partnergemeinde Nienhagen, liebe Unterstützer der Demonstration gegen das Neonazi-Konzert,

die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde St. Laurentius Nienhagen grüßt alle, die an diesem Tag gegen das Konzert rechtsradikaler Gruppen in Nienhagen ihre Stimme erheben und sich für gesellschaftliche Vielfalt, Gewaltlosigkeit und Demokratie einsetzen.

Wir möchten dem „Bündnis Gewaltfreies Halberstadt“ und „Nienhagen rechtsrockfrei“ Mut machen, laut Nein! zu sagen, wo Neonazis lautstark für eine Gesellschaft der Ausgrenzung und Uniformität werben.

Auch in der Südheide-Region hatten wir noch in jüngster Vergangenheit immer wieder mit Neonazis zu tun, die zu großen Veranstaltungen in der Ortschaft Eschede eingeladen haben. Ein Netzwerk aus verschiedenen Gruppen, Parteien, Gewerkschaften, freien Initiativen und Kirchen hat einen dauerhaft so großen Druck aufgebaut, dass die Neonazis sich aus unserer Region zurückgezogen haben. Wir haben die Erfahrung gemacht: Wer nicht wegsieht und sich mit anderen zusammenschließt, kann die braunen Spinner vertreiben. Ihre Demonstration wird ganz sicher ein Schritt sein, dass Nienhagen in absehbarer Zeit „rechtsrockfrei“ sein wird.

Mit herzlichen Grüßen
Uwe Schmidt-Seffers, Pastor

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24.06.2014

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Makel,
lieber Jörg,

ich danke Dir für Deine Nachricht, mit der Du auf die aktuellen Vorgänge in Nienhagen/Halberstadt aufmerksam machst. Gerne möchte ich mich dazu äußern:

Im Landkreis Celle machen wir seit vielen Jahren gemeinsam mit vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern deutlich: Die Heide blüht Lila und nicht Braun. Als heimischer Landtagsabgeordneter und Kommunalpolitiker beteilige ich mich seit nun 7 Jahren immer wieder am Protest des Netzwerks Südheide gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit, zuletzt am vergangenen Samstag in Eschede. Gemeinsam demonstrieren wir seit langem gegen die seinerzeitigen Nazi-Treffen in Eschede und anderswo - unser Druck hat dazu geführt, dass in Eschede nun Schluss ist mit den Nazi-Feiern. Ich ermutige alle, die mutig gegen Rechts einstehen: Dranbleiben, weitermachen und nicht unterkriegen lassen - damit haben wir gemeinsam Erfolg. Ich bin davon überzeugt: Wenn wir zusammenstehen, gewinnt mit uns Menschen immer die Mitmenschlichkeit!

Solidarische Grüße,

Maximilian Schmidt
Mitglied des Landtages

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